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Themenspaziergang Disibodenberger Geheimnisse am Samstag, 20.8.2022, 15 Uhr

Dr. Eberhard Nikitsch führt durch die Klosterruine

Stefan Hartmann 0 47

Von 1985 bis 1990 führte das damalige Landesamt für Denkmalpflege in Mainz umfangreiche archäologische Grabungen auf dem Disibodenberg durch. Dr. Eberhard J. Nikitsch war damals für die Publikation der mehr als 60 aufgefundenen mittelalterlichen Grabplatten zuständig, übersetzte ihre lateinischen Inschriften und fügte damit zahlreiche neue Puzzlesteine zur Klostergeschichte bei. Durch seine wissenschaftlichen Forschungen half er mit, die erste Wohnstatt Hildegards (Frauenklause) ausfindig zu machen.

Als „Insider“ weiß Dr. Nikitsch auf dieser Führung auch darüber hinaus viele spannende Details zur Archäologie einer Klosterruine, die als eine der größten Deutschlands gilt.

Zeitpunkt:20.8.22, 15-17 Uhr

Treffpunkt: Disibodenberger Museum

Kosten: Eintritt und Führung 10,- €

Anmeldung erbeten an: [email protected]

Odernheim treibt Windenergie voran

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 25.07.2022

Walter Jung (Admin) 0 130

Der Ortsgemeinderat Odernheim am Glan hat in seiner jüngsten Sitzung die Neufassung seiner im Entwurf vorliegenden Satzung über die Erhebung wiederkehrender Beiträge für den Ausbau von Verkehrsanlagen der Gemeinde beschlossen. Damit folgten die Gemeindevertreter, wie Anette Enkirch, zuständige Mitarbeiterin der Verbandsgemeinde Nahe-Glan im Bereich „Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen“, betonte, der Vorgabe des Landes. In Rheinland-Pfalz wurden die wiederkehrenden Beiträge mit Gesetz vom 5. Mai 2020 verpflichtend eingeführt. Einmalige Straßenausbaubeiträge für Verkehrsanlagen sind künftig nicht mehr möglich. Ausnahmen gelten nur noch bis Ende nächsten Jahres.

Blick zurück und in die Zukunft des Gotteshauses

Artikel von Wilhelm Meyer 08.06.2022 Oeffentlicher Anzeiger

Walter Jung (Admin) 0 304

Einzig das Wetter wollte nicht ganz mitspielen, bei der Neueinweihung der grunderneuerten Hildegardis-Kapelle am Rand des Disibodenbergs. Vielleicht sollten die Feiergäste aber auch merken, dass die Kapelle bei Regen auch dem ganz praktischen Bedürfnis nach Unterschlupf dienen kann.


Seit 25 Jahren steht sie am Rand der Klostermauern mit Blick ins Glantal und auf den Zusammenfluss von Nahe und Glan. Doch schon lang hatte sie nicht mehr im alten Glanz gestrahlt. Sie zumindest außen zu renovieren, hatte der Hildegardis-Freundeskreis Disibodenberg in Absprache mit Luise von Racknitz, der Vorsitzenden der Disibodenberger Scivias-Stiftung, schon beschlossen.


Dass sie nun jedoch innen und außen neu strahlt, ist vor allem Otmar Steeg aus Oberstreit zu verdanken. Er hat sich mit Energie für dieses Kleinod stark gemacht, mit angefasst und vor allem großzügige Spender von der Idee überzeugt. Ein kleines Wunder.

Stolpersteine erinnern an jüdische Mitbürger

Artikel von Wilhelm Meyer 24.September 2021 Oeffentlicher Anzeiger

Walter Jung (Admin) 0 875

Mit fünf Stolpersteinen wird nun auch in Odernheim an die Vertreibung und Tötung jüdischer Mitbürger durch die Nationalsozialisten gedacht. Damit hat sich die Gemeinde Odernheim in das Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig eingereiht. Jeder Stein dieses größten dezentralen Mahnmals der Welt erinnert an ein Opfer der NS-Zeit.
„Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch“ – so lautet Demnigs Ansatz, mit dem jedes einzelne Schicksal in Erinnerung gerufen werden soll. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Demnig den Talmud. Die Gedenkplaketten sollen diesen Opfern des Nationalsozialismus ihre Namen zurückgeben und damit die Erinnerung an sie wachhalten.

Stolpersteine erinnern an Odernheims Juden

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 2.2.2021

Walter Jung (Admin) 0 665

Stolpersteine erinnern an Odernheims Juden

Kultur- und Verkehrsverein bereitet Verlegung mit Gunter Demnig im März vor – Bürger mit Spenden einbinden

Mit fünf Stolpersteinen soll auch in Odernheim der Vertreibung und Vernichtung von Menschen durch die Nationalsozialisten gedacht werden. Nachdem der Gemeinderat einer Verlegung von Stolpersteinen im Oktober 2019 zugestimmt hat, soll es nun endlich zur Realisierung kommen.
Dazu soll der Kölner Künstler und Initiator der Stolperstein-Aktion, Gunter Demnig, am Dienstag, 2. März, nach Odernheim kommen, um fünf Gedenksteineplatten vor dem Haus in der Hintergasse 19 zu platzieren. Damit reiht sich Odernheim in eine Reihe von Gedenkaktionen ein, zu denen inzwischen auch 15 Stolpersteine in Bad Sobernheim gehören.
Jeder Stein dieses größten dezentralen Mahnmals der Welt, erinnert an ein Opfer der NS-Zeit. „Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch“, lautet die Gleichung, mit der jedes einzelne Schicksal in Erinnerung gerufen werden soll. Der Odernheimer Kultur- und Verkehrsverein organisiert diese erste Verlegung, berichtet die Vorsitzende Gabi Theiss. Gemeinsam mit Martina Blank möchte sie möglichst viele Odernheimer für dieses Zeichen des Erinnerns und Nachdenkens gewinnen. Und dies wollen sie praktisch umsetzen, in dem sie um Spenden werben, um das Verlegen der Steine durch eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung mitzutragen.

 

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