NEUIGKEITEN

Odernheimer Barometer gestartet

Bürgermeister Achim Schick ruft zum Mitmachen beim Odernheimer Barometer auf

Stefan Hartmann 1 68

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ab dem 16.01.2023 können Sie die Möglichkeit nutzen an einer Umfrage, dem "Odernheimer Barometer" teilzunehmen.
Unsere Mitbürgerin, Frau Eva Bühler, war lange Jahre in der Marktforschung tätig, und hat in Abstimmung mit der Gemeinde die Umfrage entwickelt. An dieser Stelle herzlichen Dank für die Arbeit.

Die Umfragebögen liegen in der Apotheke, der Bäckerei Weyand und dem Dorfladen bereit. Sie können auch unter nachfolgendem Link online an der Umfrage teilnehmen. Die Daten sind anonymisiert und werden entsprechend den geltenden Datenschutzrichtlinien in keiner Form weitergegeben.

Hier geht´s zu Online-Umfrage: Umfrage starten
 

Odernheim will junge Familien anziehen

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 18.1.2023

Walter Jung (Admin) 0 50

Bei der Prioritätenlist der Gemeinde Odernheim bildet dieses Jahr sicherlich der Neubau der Odernheimer Kita Lilliput die Spitze, das ist für Ortsbürgermeister Achim Schick keine Frage. Jedoch mache gerade die Entwicklung der Preise im Bausektor schmerzlich klar, dass der Erhalt der Zukunftsperspektiven der Gemeinde nicht umsonst zu haben ist. Odernheim sei da keine Ausnahme, weiß der Bürgermeister von zahllosen ähnlichen Projekten und ärgert sich vor allem, dass und wie die Gemeinden beim Stemmen dieser Aufgaben allein gelassen werden. Bund und Land machen ihre Vorgaben, die Gemeinde solle die Kosten tragen. Doch ohne Kita und Grundschule büßt jeder Ort für junge Familien an Attraktivität ein, und ohne junge Familien stehe es um eine Gemeinde schlecht.

Experten versuchen, Bürgern Ängste zu nehmen

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 14.1.2023

Walter Jung (Admin) 0 43

„Noch Fragen zur Grundsteuerreform?“, hieß es in einer Abendveranstaltung im evangelischen Gemeindehaus in Odernheim. Eingeladen hatte die SPD mit ihrem neuen Vorsitzenden Florian Overkamp, der eine Reihe von Veranstaltungen zu Themen, die den Menschen auf den Nägeln brennen, ankündigte. Zur Grundsteuerreform wollten auch Bürger aus benachbarten Orten Aufklärung bekommen.

 

Premiere mit Pfarrer Dovonou

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger!":!:"="§

Walter Jung (Admin) 0 80

Die ers­te öku­me­ni­sche An­dacht in der frisch re­no­vier­ten neu­en Hil­de­gar­dis­ka­pel­le konn­te man auf dem Di­si­bo­den­berg als Auf­takt des neu­en Jahrs ver­ste­hen. Das galt be­son­ders, als Pfar­rer Ana­to­le Zoé Do­vo­nou, der die­se ers­te An­dacht des Jah­res ge­stal­te­te, die Be­su­cher bat, mit ihm den Weg zum Al­tar der ehe­ma­li­gen Ni­ko­laus­kir­che ge­mein­sam zu ge­hen. Tau­sen­de von Gläu­bi­gen sei­en in der Ver­gan­gen­heit die We­ge auf dem Di­si­bo­den­berg ge­gan­gen. Aus dem ge­schütz­ten Raum der Ka­pel­le ging es so in die Of­fen­heit des wei­ten Rau­mes der in ih­ren im­po­san­ten Grund­mau­ern gut zu er­ken­nen­den Kir­che.
 

Viele Menschen warten auf Sternsinger

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 11.1.2023

Walter Jung (Admin) 0 72

Wer geglaubt hat, im Odernheimer Gemeindesaal die Schar von 33 Sternsingern, Königen und Königinnen in Mantel und mit Krone, beim gemeinsamen Essen anzutreffen, hatte sich getäuscht. Erst nach und nach trafen die Gruppen ein. Kam die eine, war die andere schon wieder aufgebrochen. Vom Dreikönigstag an erklang es vor Odernheimer Häusern allenthalben „Stern über Bethlehem, weis mir den Weg“, und die Sternsinger baten um eine Gabe für Kinder in Indonesien.

Viele Menschen warteten darauf, dass mit den Kindern der Segen über das Haus kommt, und zeigten das auch. Einmal, so erzählt eine Mutter, hielt gar ein Wagen mit Kuseler Kennzeichen an, und steckte seine Spende in die Sammelbüchse der Kinder. „Toll, dass es den Brauch noch gibt, toll, dass ihr das macht“, meinte der Fahrer und fuhr weiter. Auch die Odernheimer geben gern, so die Erfahrung der Sternsinger, vielleicht besonders jetzt, wo es hierzulande nicht allen gut geht, und Menschen in anderen Erdwinkeln schon gar nicht. Aber die Kinder erlebten an den Türen auch Aussagen, dass es mit einer Spende „gerade gar nicht passt“.

Truppe hat Spuren hinterlassen

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 11.1.2023

Walter Jung (Admin) 0 66

Schon lange hatte VG-Bürgermeister Uwe Engelmann die legendäre Odernheimer Truppe der Rüstigen Rentner kennenlernen wollen. In seinem Gepäck hatte er die Ehrenamtskarte, und er hatte Zeit mitgebracht. Sonst hätte er sicher nicht nach all den Taten der Rentner gefragt. Sind es doch mehr als 22 Jahre, die sie sich handfest für ihre Gemeinde einsetzen. Da kommt so einiges zusammen. Und das zu berichten, braucht eben Zeit.
Sie gehörten zu den ersten im weiten Umkreis, die solch eine patente Truppe in ihrem Ort auf die Beine gebracht haben. Man hätte sich damals den Namen „Rüstige Rentner“ patentieren lassen sollen, meinte einer von ihnen. Einmal in der Woche treffen sie sich regelmäßig, um mit irgendeinem Projekt ihrem Heimatort etwas Gutes zu tun, und wenn bestimmte Projekte anliegen, auch noch weit häufiger.

Odernheimer Jugendwehr in vorderster Reihe

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 10.1.2023

Walter Jung (Admin) 0 52

Nach dem Dreikönigsfest, dem 6. Januar, ist für die meisten Menschen die Weihnachtszeit vorbei. In Odernheim kümmert sich die Freiwillige Feuerwehr um die Entsorgung der nun überflüssig gewordenen Christbäume. Toll vor allem, dass die Jugendwehr dabei in vorderster Reihe steht. Die Entsorgung ist zwar kostenlos, aber eine Spende wird gern gesehen. Und die ist eine Investition in die Zukunft. Denn sie komme der Jugendwehr zugute, hauptsächlich für gemeinsame Unternehmungen, die der Teambildung dienen, betont Jugendwart Michael Dittebrand.
Da stößt auch Alterskamerad Klaus Porth gern wieder zu den Reihen der Jungen und der Aktiven. Sein historischer Traktor ist beim Sammeln sicher das attraktivste Gefährt in Odernheim.

Flussanrainer und Angler zufrieden mit neuen Plänen

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 30.12.2022

Walter Jung (Admin) 0 52

Zur Infoveranstaltung Wasserkraftwerk an der Odernheimer Bannmühle hatten Hofeigner Hans Pfeffer und sein Sohn Max Dilling eingeladen. Vor allem liegt das Projekt in Händen von Dilling, der in Darmstadt Maschinenbau studiert hat. Nicht zuletzt waren es Praktika in Turbinenbaufirmen, die ihm Perspektiven zu einer Weiterentwicklung der Energiegewinnung am Odernheimer Hof aufzeigten.

Vorgestellt wurde der aktuelle, seit Sommer des Jahres noch einmal veränderte Stand der Planung. Mit Ronald Steinhoff, Emmanuel Kretz und Katinka Peerenboom gaben die an den Gutachten beteiligten Partner Auskunft über den je eigenen Bereich. Katinka Peerenboom von Enviro-Plan (ehemals Gutschker-Dongus) stellte die Umweltgutachten vor. Daraus ging hervor, dass keine negativen Veränderungen zu erwarten seien. Im Gegenteil: Außer der Steigerung der Effizienz ist ein weiteres Ziel der Erneuerung, den derzeit noch unzureichenden Stand der Fischökologie zu verbessern.

Stolpersteine erinnern an jüdische Mitbürger

Artikel von Wilhelm Meyer 24.September 2021 Oeffentlicher Anzeiger

Walter Jung (Admin) 0 1399

Mit fünf Stolpersteinen wird nun auch in Odernheim an die Vertreibung und Tötung jüdischer Mitbürger durch die Nationalsozialisten gedacht. Damit hat sich die Gemeinde Odernheim in das Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig eingereiht. Jeder Stein dieses größten dezentralen Mahnmals der Welt erinnert an ein Opfer der NS-Zeit.
„Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch“ – so lautet Demnigs Ansatz, mit dem jedes einzelne Schicksal in Erinnerung gerufen werden soll. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Demnig den Talmud. Die Gedenkplaketten sollen diesen Opfern des Nationalsozialismus ihre Namen zurückgeben und damit die Erinnerung an sie wachhalten.

Stolpersteine erinnern an Odernheims Juden

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 2.2.2021

Walter Jung (Admin) 0 1178

Stolpersteine erinnern an Odernheims Juden

Kultur- und Verkehrsverein bereitet Verlegung mit Gunter Demnig im März vor – Bürger mit Spenden einbinden

Mit fünf Stolpersteinen soll auch in Odernheim der Vertreibung und Vernichtung von Menschen durch die Nationalsozialisten gedacht werden. Nachdem der Gemeinderat einer Verlegung von Stolpersteinen im Oktober 2019 zugestimmt hat, soll es nun endlich zur Realisierung kommen.
Dazu soll der Kölner Künstler und Initiator der Stolperstein-Aktion, Gunter Demnig, am Dienstag, 2. März, nach Odernheim kommen, um fünf Gedenksteineplatten vor dem Haus in der Hintergasse 19 zu platzieren. Damit reiht sich Odernheim in eine Reihe von Gedenkaktionen ein, zu denen inzwischen auch 15 Stolpersteine in Bad Sobernheim gehören.
Jeder Stein dieses größten dezentralen Mahnmals der Welt, erinnert an ein Opfer der NS-Zeit. „Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch“, lautet die Gleichung, mit der jedes einzelne Schicksal in Erinnerung gerufen werden soll. Der Odernheimer Kultur- und Verkehrsverein organisiert diese erste Verlegung, berichtet die Vorsitzende Gabi Theiss. Gemeinsam mit Martina Blank möchte sie möglichst viele Odernheimer für dieses Zeichen des Erinnerns und Nachdenkens gewinnen. Und dies wollen sie praktisch umsetzen, in dem sie um Spenden werben, um das Verlegen der Steine durch eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung mitzutragen.

 

RSS