Dorfleben Odernheim

 

NEUIGKEITEN

Wanderkonzert mit Tradition

Zwei Musikanten spielen heute an den Gleisen auf (Mittwoch, 21.10.2020)

Walter Jung (Admin) 0 11

Wanderkonzert mit Tradition
Zwei Musikanten spielen heute an den Gleisen auf


Vor 150 Jahren zogen Wandermusikanten auf den Gleisen der heutigen Draisinen-Strecke in die weite Welt hinaus – an diese Tradition möchten Musikantenlandpreisträger Roland Vanecek (Tuba) und Kleinkunstpreisträger Simon Höneß (Piano) anknüpfen und transportieren sich selbst auf der Draisine samt Tuba und Piano von Lauterecken nach Odernheim.
Sie geben am heutigen Mittwoch, 21. Oktober, ein besonderes Debüt, und spielen an allen Haltepunkten auf der Strecke. Los geht es um 11.30 Uhr in Lauterecken am Startbahnhof, danach legen sie an offiziellen Haltepunkten und auch unterwegs Zwischenstopps ein, um zu musizieren. Zum Abschluss gibt es am Halteplatz an der Glanbrücke in Odernheim gegen 17.30 Uhr ein Konzert. Hutspenden sind willkommen.

 

Hildegard verbrachte ihr Leben auf Baustellen

Artikel von Wilhelm Meyer -20.10.2020 Oeffentlicher Anzeiger

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Hildegard verbrachte ihr Leben auf Baustellen

In ihrer großen Mappe hatte Ulrike Lindemann für fast alle Fragen das richtige Material als Fundament einer Antwort, nicht zuletzt den großen Klosterplan von St. Gallen, der Klöster lesbar machen kann. Foto: Wilhelm Meyer
Das Leben der Heiligen war geprägt vom Lärm und Chaos der Bauprojekte auf dem Disibodenberg und dem Rupertsberg
Odernheim. Historikerin Ulrike Lindemann hat mit Interessierten einen Blick auf das Leben zu Zeiten der Heiligen Hildegard geworfen. Unter dem Titel „Hildegards Leben auf der Klosterbaustelle“ ging die langjährigen Mitarbeiterin der Disibodenberger Sciviasstiftung auf die Überlieferungen zu den Bautätigkeiten im 12. Jahrhundert ein.

 

Digitale Wanderwege informieren unterwegs

Artikel von Wilhelm Meyer -17.10.2020 Oeffentlicher Anzeiger

Walter Jung (Admin) 0 19

Digitale Wanderwege informieren unterwegs

Vor dem Gang in das Museum am Disibodenberger Hof versammelte sich die Gruppe noch vor einem der schönsten Naturdenkmäler des Disibodenbergs, der großen Eiche, von der man nach Odernheim hinabblicken kann. Foto: Wilhelm Meyer
Bildungsreferenten Carola Schick und Oliver Weidermann präsentieren ihre App „Wissenswertes am Wegesrand“
Bad Sobernheim/Odernheim. Unter dem Motto „Wissenswertes am Wegesrand“ haben Carola Schick und Oliver Weidermann, Bildungsreferenten des evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Rheinland-Süd, eine Reihe digitaler Wanderwege benannt und entwickelt. Nun besuchten sie Bad Sobernheim und den Disibodenberg, um mit dem Smartphone, sozusagen als Reiseführer, durch das Naheland zu wandern.

Odernheimer Markt war klein, aber fein

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 7.9.2020

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Odernheimer Markt war klein, aber fein

Eine außergewöhnliche Tomatenpracht war am Stand von Bernd Socher und Andrea Scheideler zu bewundern. Bei ihnen konnte man auch etliche Gemüsesamen kaufen. Foto: Wilhelm Meyer

Besucher konnten regionale Lebensmittel und selbst gemachte Kleidung kaufen

„Einkaufen im Dorf“ war das Motto, das ehedem der Arbeitskreis Dorfleben seinem ersten Odernheimer Dorfmarkt auf dem Dorfplatz hinter dem Rathaus mit auf den Weg gegeben hatte. Der schickte sich an, eine traditionelle, fast selbstverständliche Einrichtung zu werden – wäre da nicht die Zeit mit Corona gekommen.

„Abgespeckt“ sagt man in diesem Jahr zu so vielem, was dennoch stattfindet. So auch zum Dorfmarkt. Dennoch, er fand statt und bot weit mehr, als manch einer an Ausfällen hatte befürchten können. Dass beim Odernheimer Dorfmarkt in diesem Herbst das Kaffee trinken ausfallen musste, war sicher die größte Einbuße. Doch auch die „Rüstigen Rentner“, die sonst die Gelegenheit nutzen, ihr Weinbaumuseum zu präsentieren, wurden schmerzlich vermisst. Die Treppe hinunter in den Keller des alten Raiffeisen-Gebäudes hätte man ohne Einbahn-Lösung nicht begehen lassen können. Eine Ampel hätte man sich von den Odernheimer Baustellen holen müssen. Der Markt jedoch zeigte sich trotz Corona-Maßnahmen in ansehnlicher Pracht. Schade war nur, dass der Blumenstandbetreiber kurzfristig hatte absagen müssen.

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