Dorfleben Odernheim

 

NEUIGKEITEN

Das Neubaugebiet spült Geld in die Kasse

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 20.3.2019

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Das Neubaugebiet spült Geld in die Kasse

Odernheims Ortsbürgermeister freut sich nach 15 Jahren über positiven Abschluss – Etat bei zwei Neinstimmen angenommen

Nach 15 Jahren mit Defiziten konnte Odernheims Ortsbürgermeister Achim Schick bei der Vorstellung des neuen Doppelhaushalts von einer Trendwende 2017 berichten. Denn der Jahresabschluss weist ein kleines Plus von 86 400 Euro aus. Erhebliche Mehrerträge aus Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer hatten diese Verbesserung zur Folge. Und auch für 2018 erwartet VG-Sachbearbeiter Matthias Manstein ein deutlich besseres Ergebnis. Der Nachtrag zum Etat hatte einen Fehlbetrag in Höhe von 222 400 Euro für die Erweiterung des Neubaugebietes „Am Lettweilerweg“ ausgewiesen. Dieses Minus werde aber geringer ausfallen.

Ironische Wortakrobatik mit Schnipseln aus dem Alltag

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 159.3.2019

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Ironische Wortakrobatik mit Schnipseln aus dem Alltag

Daniel Wouters und Max Pothmann beeindruckten als Duo „Wort- und Tonschlag“ die Gäste der Kulturinitiative Odernheim

Wenn zu ihren monatlichen Veranstaltungen bekannte, berühmte oder in der Region beliebte Musiker kommen, geben die Macher der Kulturinitiative Odernheim (KinO) in ihrer Einladung stets den besonderen Hinweis, man möge doch frühzeitig erscheinen, wenn man sich einen Sitzplatz im Turbinensaal sichern möchte. Dieser Hinweis fehlte bei der Ankündigung von Daniel Wouters und Max Pothmann, dem Duo „Wort- und Tonschlag“ vom Niederrhein. Dennoch konnte Gerald Knöbel, einer der KinO-Initiatoren, eine beachtliche Zahl von überwiegend bekannten Besuchern begrüßen, die Interesse an dem neuen Programm hatten und bereit waren, sich auf Neues und Unbekanntes einzulassen.

Wouters und Pothmann sind bislang eben nicht aus Funk und Fernsehen bekannt, wenngleich das Internet mittlerweile Gelegenheit genug bietet, sich mit den meisten Künstlern vertraut zu machen. Um so gespannter durfte man also auf den Auftritt sein.

Wie man junge Leute im Dorf hält

Artikel des Oeffentlchen Anzeigers vom 19.3.219

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Wie man junge Leute im Dorf hält

Experte empfiehlt: Mittelzentren müssen entsprechende Angebote schaffen

Von Florian Schlecht und Carsten Zillmann

 Man kann junge Leute im Dorf halten, muss aber etwas dafür tun. Das hat Harald Simons von der Forschungsagentur Empirica bei einer Kommunaltagung in Bitburg gesagt. Der Kommunalexperte, der für Rheinland-Pfalz mit einer Studie zu „Haltefaktoren für den ländlichen Raum“ auf der Zielgeraden ist, widersprach damit der Meinung, dass junge Dorfbewohner vor allem wegen Arbeit oder Uni in sogenannte Schwarmstädte ziehen, zu denen in Rheinland-Pfalz Koblenz, Mainz und Trier zählen. Der ländliche Raum kann Abwanderungen abmildern – wenn mittelgroße und kleine Zentren mehr Angebote für junge Menschen aus umliegenden Dörfern schaffen.

Ein Trend ist laut Simons, dass die meisten jungen Leute nur ein, zwei Stunden von ihrem Heimatort entfernt in Städten mit ausreichenden Angeboten wohnen und dafür auch bereit sind, zu einem Arbeitsplatz im ländlichen Raum eine Stunde lang im ICE zu pendeln. Das sei etwa bei Pendlern von Köln nach Montabaur erkennbar.

35 Musikbegeisterte legten im März 1969 los

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 6.3.2019

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35 Musikbegeisterte legten im März 1969 los

Disibodenberg-Blasorchester Odernheim feiert sein 50-jähriges Bestehen mit zahlreichen Veranstaltungen

Am 9. März 1969 gründeten 35 Musikbegeisterte den Fanfarenzug Odernheim. Seit 50 Jahren begeistert der 2007 in Disibodenberg-Blasorchester Odernheim (DBO) umbenannte Verein seine Zuhörer mit einem vielfältigen Repertoire. Die Odernheimer besuchen das DBO gern, ob bei Frühjahrskonzert, Oktoberfest oder Weihnachtskonzert – die Veranstaltungen sind für viele Musikfreunde fest im Kalender eingetragen. Vorsitzender Stefan Scherer ist froh, mit Edgar Kron und Karl Heinz Weigand zwei Ehrenvorsitzende an seiner Seite zu haben, die den Verein vor 50 Jahren mit begründet haben. Ihr Wissen und Wirken um und für den Verein sind von unschätzbarem Wert.

Polnische Sängerin Natalia Mateo bot faszinierenden Konzertabend

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 26.2.2019

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Polnische Sängerin Natalia Mateo bot faszinierenden Konzertabend

Echo-Preisträgerin gastierte mit Band in Odernheim

Einen Auftritt der Echo-Preisträgerin Natalia Mateo und ihrer Band erlebten Musikfreunde in der Odernheimer Bannmühle. Man gewöhnt sich daran, dass die Kulturinitiative Odernheim (KinO) immer wieder auch international bekannte Künstler in die Turbinenhalle der Bannmühle präsentiert zu holen. Ganz unbekannt ist Mateo an der Nahe jedoch nicht: Die in Warschau geborene, in Berlin lebende Sängerin kam 2016 zu den 21. Jazztagen nach Idar-Oberstein.

Kaum anzunehmen zwar, dass Hildegard von Bingen im Schatten des Disibodenbergs einen Anstoß gegeben hat, doch ein schlechter Platz war es sicher nicht, mit einem Stück zu beginnen, das sich seinen Text von William Blake geliehen hat. Der englische Dichter aus dem 18. Jahrhundert war ein Visionär, der von zahlreichen Musikern der 1960er-Jahre geschätzt wurde. Als Gang durch die „Pforten der Wahrnehmung“ könnte man einen solchen Auftakt verstehen. Unendlichkeit im Augenblick beschreibt Blakes Gedicht „Eternity“, eine Vorstellung, die man sich wie Blake von Schmetterlingen, aber auch von Musik selbst machen kann.

Odernheimer kämpfen um einen Dorfladen

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 3. März 2018

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Arbeitskreis Bürgerschaftliches Modell am realistischsten – Laut Haushaltsumfrage ist Bedarf vorhanden

Odernheim. Mit allem, was man im Alltag so braucht, hatte in Odernheim der Dorfladen mehr als 50 Jahre seine Bewohner versorgt. Viele erinnern sich auch noch an die Zeiten, als das Lebensmittelgeschäft Wagner nicht der einzige Lebensmitteladen in Dorf war. Seit mehr als einem Jahr allerdings ist nun auch das zuletzt als Nachbarschaftsladen Wilke geführte Geschäft geschlossen.

Dies wollten nicht alle im Dorf hinnehmen. So hat sich eine Initiative gegründet, der „Arbeitskreis Dorfladen“. Und schnell war klar, man wollte fachmännische Unterstützung dazu holen. Dahinter stellte sich auch die Gemeinde mit Ortsbürgermeister Achim Schick.

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