NEUIGKEITEN

Trockenmauer im Weinberg saniert

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 25.6.2022

Walter Jung (Admin) 0 9

Viele Hände, schnelles Ende? So ganz stimmte das nicht. Einige Termine hat es doch gebraucht, um das große, hohe Stück eines zusammengebrochenen Teils einer klassischen Weinberg- oder Trockenmauer wiederaufzubauen.
Mit der Infoveranstaltung „Weinbergsmauern schätzen, schützen, sanieren“ ging es im Herbst vorigen Jahres los. Im Zuge eines durch die LAG Soonwald-Nahe geförderten Bürgerprojektes hatte Dorfleben Odernheim zu dem dreiteiligen Workshop eingeladen.

Blick zurück und in die Zukunft des Gotteshauses

Artikel von Wilhelm Meyer 08.06.2022 Oeffentlicher Anzeiger

Walter Jung (Admin) 0 76

Einzig das Wetter wollte nicht ganz mitspielen, bei der Neueinweihung der grunderneuerten Hildegardis-Kapelle am Rand des Disibodenbergs. Vielleicht sollten die Feiergäste aber auch merken, dass die Kapelle bei Regen auch dem ganz praktischen Bedürfnis nach Unterschlupf dienen kann.


Seit 25 Jahren steht sie am Rand der Klostermauern mit Blick ins Glantal und auf den Zusammenfluss von Nahe und Glan. Doch schon lang hatte sie nicht mehr im alten Glanz gestrahlt. Sie zumindest außen zu renovieren, hatte der Hildegardis-Freundeskreis Disibodenberg in Absprache mit Luise von Racknitz, der Vorsitzenden der Disibodenberger Scivias-Stiftung, schon beschlossen.


Dass sie nun jedoch innen und außen neu strahlt, ist vor allem Otmar Steeg aus Oberstreit zu verdanken. Er hat sich mit Energie für dieses Kleinod stark gemacht, mit angefasst und vor allem großzügige Spender von der Idee überzeugt. Ein kleines Wunder.

Kleines Wunder lässt Kapelle wieder strahlen

Artikel von Wilhelm Meyer 03.06.2022 Oeffentlicher Anzeiger

Walter Jung (Admin) 0 113

Als festes Vorhaben hatte es schon im März bei der Mitgliederversammlung des Hildegardis Freundeskreis Disibodenberg auf der Agenda gestanden. Jetzt ist es tatsächlich in geplantem Umfang und vor allem auch in der geplanten Zeit fertig geworden: die umfangreiche Renovierung der neuen Hildegardiskapelle am Rand des alten Klosterbereichs des Disibodenbergs.

Spielspaß bei den Musikern, Freude beim Publikum

Artikel von Wilhelm Meyer 27.05.2022 Oeffentlicher Anzeiger

Walter Jung (Admin) 0 84

 Mit einem Statement für Europa, mit Beethovens „Ode an die Freude“, setzte das Jugendorchester zur Eröffnung des Sommerkonzerts des Disibodenberg Blasorchesters Odernheim 1969 (DBO) ein erstes Ausrufungszeichen. Für Frieden in der Welt hatten unter der bewährten Leitung von Ingrid Große-Aschoff, Emma und Ida Heddesheimer, Ben Schmidt, Franz Adams, Raphael und Marlon Scherer sowie Malte Herzog, Lilli Janke und Max Mohr die Ode einstudiert.

Stolpersteine erinnern an jüdische Mitbürger

Artikel von Wilhelm Meyer 24.September 2021 Oeffentlicher Anzeiger

Walter Jung (Admin) 0 681

Mit fünf Stolpersteinen wird nun auch in Odernheim an die Vertreibung und Tötung jüdischer Mitbürger durch die Nationalsozialisten gedacht. Damit hat sich die Gemeinde Odernheim in das Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig eingereiht. Jeder Stein dieses größten dezentralen Mahnmals der Welt erinnert an ein Opfer der NS-Zeit.
„Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch“ – so lautet Demnigs Ansatz, mit dem jedes einzelne Schicksal in Erinnerung gerufen werden soll. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Demnig den Talmud. Die Gedenkplaketten sollen diesen Opfern des Nationalsozialismus ihre Namen zurückgeben und damit die Erinnerung an sie wachhalten.

Stolpersteine erinnern an Odernheims Juden

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 2.2.2021

Walter Jung (Admin) 0 467

Stolpersteine erinnern an Odernheims Juden

Kultur- und Verkehrsverein bereitet Verlegung mit Gunter Demnig im März vor – Bürger mit Spenden einbinden

Mit fünf Stolpersteinen soll auch in Odernheim der Vertreibung und Vernichtung von Menschen durch die Nationalsozialisten gedacht werden. Nachdem der Gemeinderat einer Verlegung von Stolpersteinen im Oktober 2019 zugestimmt hat, soll es nun endlich zur Realisierung kommen.
Dazu soll der Kölner Künstler und Initiator der Stolperstein-Aktion, Gunter Demnig, am Dienstag, 2. März, nach Odernheim kommen, um fünf Gedenksteineplatten vor dem Haus in der Hintergasse 19 zu platzieren. Damit reiht sich Odernheim in eine Reihe von Gedenkaktionen ein, zu denen inzwischen auch 15 Stolpersteine in Bad Sobernheim gehören.
Jeder Stein dieses größten dezentralen Mahnmals der Welt, erinnert an ein Opfer der NS-Zeit. „Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch“, lautet die Gleichung, mit der jedes einzelne Schicksal in Erinnerung gerufen werden soll. Der Odernheimer Kultur- und Verkehrsverein organisiert diese erste Verlegung, berichtet die Vorsitzende Gabi Theiss. Gemeinsam mit Martina Blank möchte sie möglichst viele Odernheimer für dieses Zeichen des Erinnerns und Nachdenkens gewinnen. Und dies wollen sie praktisch umsetzen, in dem sie um Spenden werben, um das Verlegen der Steine durch eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung mitzutragen.

 

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