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NEUIGKEITEN

Martina B
/ Kategorien: NEUIGKEITEN, Dorfladen

Traum vom einem Odernheimer Dorfladen lebt weiter .....

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 21.11.2018

Ihr Herbstmarkt, das konnten die Teammitglieder des Arbeitskreises Dorfladen zu recht festhalten, hat überzeugt. Das hatten sie von vielen Besuchern gesagt bekommen. „Richtig toll war Euer Herbstmarkt“, hieß es, oder aber es wurde gleich gefragt, wann denn der nächste Termin sei.

„Unsere schon etwas optimistischen Erwartungen“, erklärte Ulrich Brosch, „sind auf jeden Fall übertroffen worden“. Das tolle Wetter sei ebenfalls zum richtigen Zeitpunkt gekommen. Und auch die Kalkulation, sagte die Beigeordnete Vera Bachmann habe blendend funktioniert. Die Würstchen seien zwar eine Stunde vor Schluss ausgegangen, doch hatte der Stand des Metzgers das ausgeglichen. Die Standbetreiber seien zufrieden gewesen.

Andrea Scheideler und Bernd Socher aus Oberstreit waren mit ihren Samen rarer Gemüsesorten auf großes Interesse gestoßen und Patricia Jung von der Staudernheimer Blummestubb hatte das passende Angebot an Gestecken, wie man es im November braucht. Auch Kerstin und Marcel Mengewein beschwerten sich nicht. Neben dem Verkauf biologischen Gemüses lag ihnen vor allem daran, auf ihren Infoabend am Freitag, 14. Dezember, im Odernheimer Gemeindehaus hinweisen zu können.

Ausbaufähig allerdings fand der Schweizer Wahl-Odernheimer Thomas Häny den Erlös seines Angebots an Schweizer Käsefondue-Baguettes. Vielleicht seien diese noch zu unbekannt. Einzig für die Betreiber der Mini-Eisenbahn war der Nachmittag nicht ganz so erfolgreich. Die Kinder hat es dennoch gefreut. Das Café selbst, für das die Arbeitsgruppe steht, war bestens besucht und der Erlös der Dinkel-Waffeln, die Odernheimer Jugendliche anboten, trug zur Neugestaltung des seit Kurzem wieder bezogenen Jugendraums an der Odernheimer Kirche bei.

Keine Frage also, dass sich alle im Team für ein Weiterführen der Marktage mit Café aussprachen. Lediglich die Frage, ob drei oder vier Mal im Jahr, blieb noch offen. Abhängig ist das ebenfalls von der Frage nach der Zukunft der Räume der alten Volksbank. Hier sind es gleich drei Projekte, die nach Meinung des Arbeitskreises gut miteinander zu verknüpfen sind. Da ist zunächst das Pilgerbüro, das jedoch zunächst mit seiner ersten Runde ein gefunden hat. Klar ist es für den Initiator, Stefan Hartmann, dass es auf irgendwie weitergehen soll. Zu den Marktagen gesellt sich zudem die Idee, ähnlich wie in Meddersheim ein wöchentliches Café zu betreiben. Das sollte unter dem Schirm von „So gut leben im Alter“ geschehen und ausdrücklich als Integrationspunkt betrieben werden.

Ausruhen auf erfolgreichen Markttagen jedenfalls, und sich vom eigentlichen Ziel, dem Wiedererrichten eines Dorfladens zu verabschieden, will man dennoch auf keinen Fall. Das Interesse des Christlichen Jugenddorfes Wolfstein einen Laden in den Geschäftsräumen des ehemaligen Sparladens einzurichten, hat sich allerdings erledigt, wie Ortsbürgermeister Achim Schick in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte. Doch Schick hatte am Montag eine weitere einschneidende Veränderung mitzuteilen: Die Räumlichkeiten würden anderweitig verplant. Vorgesehen ist ein professionelles Café. Das zudem, wenn Günter Wagner, der Betreiber des Lotto-Toto-Laden mit Postfiliale, in Rente geht, die Servicestation ebenfalls übernehmen wolle.

Ulrich Brosch und Thomas Häny wollen nun an einem Landestreffen der Dorfläden teilnehmen. Doch auch hierzu wehte den Aktiven im Gemeinderat ein kalter Wind entgegen. Die von der Liste Gründonner ins Auge gefasste Nutzung der alten Geschäftsräume der Volksbank als Begegnungsstätte erhielt ein klares „Nein“. Der Plan, mithilfe von 7000 Euro für einen hauptamtlichen Koordinator für ein wöchentliches Begegnungscafé mit Ausbau zu einem Laden wurde im Rat verworfen. Auch ein Grundsatzbeschluss, dass man ein solches Unterfangen stütze, wurde abgelehnt. „Um uns herum entstehen Dorfläden an allen Ecken und Enden“, so sehen es die Aktiven. „Warum sollte der Plan, das in Odernheim ebenfalls zu verwirklichen, also unrealistisch sein?“

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