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Jetzt hat der Dorfplatz seine Bestimmung gefunden
Walter Jung (Admin)
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Jetzt hat der Dorfplatz seine Bestimmung gefunden

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 3.9.2018

Jetzt hat der Dorfplatz seine Bestimmung gefunden

Premiere Erster Dorfmarkt in Odernheim ein voller Erfolg mit Lust auf mehr

„Einkaufen im Dorf“ war der Untertitel zu dem vom Arbeitskreis Dorfladen organisierten Dorfmarkt hinter dem Rathaus. Dafür, dass die Geselligkeit nicht zu kurz kam, sorgte das Freiluft-Café an der alten Volksbankfiliale. Doch hätten dort nicht Jugendliche mit einem Stand zugunsten des Neubezugs des Jugendraums an der Kirche Dinkelwaffeln auf drei Eisen gebacken, wäre es trotz der so reichlich gespendeten Kuchen und Torten mit der Grundversorgung der Marktfestbesucher knapp geworden. Tatsächlich war die Resonanz beim Markttag umwerfend. Schon weit vor Beginn trudelten Besucher ein, und leer wurde es auch mittags nicht. Stühle und Bänke wurden nachgestellt. Odernheims teuerster Parkplatz, wie viele den Dorfplatz nennen, zeigte, wozu er gedacht ist. Und das wohltuend ohne Musik und Lärm. Das freute auch den Nachbarn Walter Jung, der wie andere auch, die Marktanbieter mit Strom versorgte und Stühle und Tische bereitgestellt hatte. „Man will doch zusammenkommen und sich unterhalten“, findet er die Idee des Dorfmarkts klasse. Auf jeden Fall ausbaufähig, stellt Odernheims Metzger Franz-Josef Halbhuber fest, der mit seinem Stand bei einer späteren Neuauflage wieder dabei ist. Man denkt also schon an eine Fortsetzung. Der Gemüsestandbetreiber hatte kurzfristig aus Krankheitsgründen abgesagt. Kerstin und Marcel Mengewein halfen aus. Noch konnten sie kein selbst gezogenes von der Bannmühle anbieten, machten den Odernheimern aber Hoffnung, dass das kommt. Im nächsten Jahr wollen sie Biogemüse anbieten. Vor allem wollen die beiden mit Gemüsekisten arbeiten, in denen je nach Jahreszeit Salate und Gemüsesorten angeboten werden. Dazu bot der Markt ideale Werbemöglichkeiten.

Als Lichtblick empfand Malgorzata Schmidt den Markt nach Monaten der Dorfsperrung, von der ihr mit ihrem Mann in der Ransengasse betriebene Obsthof nicht weniger zu leiden hatte als die Geschäfte an der Hauptstraße. „Jetzt konnte man uns mit unserem regionalen Angebot wenigstens einmal wahrnehmen“, freute sie sich. In den Blick geriet auch, was in Odernheim mit dem Verlust des Dorfladens neben einer Grundversorgung verloren ging: Treffpunkt, Nachrichtenbörse und Identifikationsraum. Das „Dorfplatzcafé“ ließ an Geselligkeit nichts zu wünschen übrig. Gesellig war es auch am Weinbaumuseum der „Rüstigen Rentner“. Einen solchen Andrang hatte Hans Lahm noch nicht erlebt.

Selbst Gäste aus der Sobernheimer Partnerstadt Louvres zeigten sich bei einem Gläschen Odernheimer Wein begeistert, was die Rentner auf die Beine gestellt haben. Die Herren hatten alle Hände voll zu tun, ihre Exponate handfest zu erläutern. Etwa: Wie vertreibt man gierige Vogelscharen, die es damals noch gab, aus einem reifen Wingert? Beim Lärmmachen ohne Strom waren die Winzer schon findig. In einem von Ernst Herzog geerbten Weinetikettenbuch kann man der Geschichte des Naheweins anhand von Etiketten der Jahrgänge 1950 bis 54 auf die Spur gehen. Gut, wenn jemand von den Rentnern dabei ist, der den einen oder anderen Winzer noch kannte. Neben den Angeboten an Obst, Gemüse, Eiern, Wurst- und Teigwaren, Schmuck des Odernheimer Silberlingladens und Fotodokumentationen zum Disibodenberg konnte man sich bei Stefan Hartmann von der „Begegnungsstätte Bannmühle“ über das neue, zunächst auf Probe in den Räumen der ehemaligen Volksbank unterzubringende Odernheimer Pilgerbüro über dessen Tätigkeiten informieren. 

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