NEUIGKEITEN

Walter Jung (Admin)
/ Kategorien: NEUIGKEITEN

Odernheimer Jugendwehr in vorderster Reihe

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 10.1.2023

 Nach dem Dreikönigsfest, dem 6. Januar, ist für die meisten Menschen die Weihnachtszeit vorbei. In Odernheim kümmert sich die Freiwillige Feuerwehr um die Entsorgung der nun überflüssig gewordenen Christbäume. Toll vor allem, dass die Jugendwehr dabei in vorderster Reihe steht. Die Entsorgung ist zwar kostenlos, aber eine Spende wird gern gesehen. Und die ist eine Investition in die Zukunft. Denn sie komme der Jugendwehr zugute, hauptsächlich für gemeinsame Unternehmungen, die der Teambildung dienen, betont Jugendwart Michael Dittebrand.
Da stößt auch Alterskamerad Klaus Porth gern wieder zu den Reihen der Jungen und der Aktiven. Sein historischer Traktor ist beim Sammeln sicher das attraktivste Gefährt in Odernheim.
Manche haben sich daran gewöhnt, dass man den Baum einfach nach draußen stellt und er dann auch abgeholt wird, stellt Dittebrand fest. Sie werfen ihn einfach auf die Straße. Wird schon weggehen. Andere, so die Erfahrung beim Einsammeln, warten aber auch, bis die Kinder kommen, und drücken ihnen ihre Spende in die Hand oder hängen sie gut sichtbar in einem Briefumschlag an die Spitze ihres Baums. Manchmal gibt es für die Jugend auch noch etwas Leckeres dazu.
Am Feuerwehrhaus wacht Dittebrand mit einem Teil des Nachwuchses über die eintreffenden Bäume. Da hängt auch der große Schredder an Dittebrands Wagen. Den stellt Martin de Wyl von den Odernheimer Baumgärtnern kostenlos zur Verfügung. Langsam füllt sich die Ecke des Vorhofes am neuen Feuerwehrhaus. Geschreddert wird erst, wenn die Bäume und der Anhänger, auf den das Schreddergut ausgeworfen wird, da sind. Die meisten Bäume sind noch so frisch, dass man die Weihnachtszeit bequem um einige Wochen hätte verlängern können. Einige aber sehen so aus, als ob sie aus den vorigen Jahren stammten.
Auch in der Küche wird gearbeitet. Getränke, Würstchen, Brötchen – die Aktiven werden wohl Hunger mitbringen, und auch die Wehrleute auf dem Platz freuen sich auf ihre gemeinsame Mahlzeit. Bäcker Weyand hat die Brötchen gestiftet.
Stolz ist Dittebrand auf die acht Kinder und Jugendlichen, die in Odernheim in Zukunft für ihre Bürger in der Not einstehen werden. Das Einsammeln sei schon ein wichtiger Tag für sie, nicht nur wegen des Spendensammelns. Vor allem die Jugendlichen, die demnächst zu den Aktiven aufrücken, hätten so Gelegenheit, die künftigen Kollegen kennenzulernen, und alle hätten Gelegenheit zu zeigen, dass sie anpacken können. Die Wehr der Zukunft besteht nicht allein aus Feuerwehrmännern. Dittebrands älteste Tochter Josephine ist beim Feuerwehrfest im August verpflichtet worden. Ihre jüngere Schwester Leny ist in der Jugend aktiv. Finja, die Jüngste, muss noch warten. Aber wenn es eben geht, ist sie schon jetzt immer dabei. Mit Mia Strasburger kommt eine weitere angehende Feuerwehrfrau in der Jugend dazu. Carl Dautermann, Marlon Scherer, Ben Schmidt, Mathias Biehl, Mike Dittebrand und Tom Schmidt komplettieren die Nachwuchstruppe. Mit Mike Dittebrand und Niklas Arndt gehören noch zwei junge Betreuer zur Jugendwehr. Beim Sammeltag waren sie selbstverständlich ebenfalls dabei.
„Wir treffen uns immer freitags um 17.15 Uhr am Feuerwehrgerätehaus“, sagt Dittebrand. Neulinge seien stets willkommen. wim

vorheriger Artikel Flussanrainer und Angler zufrieden mit neuen Plänen
nächster Artikel Truppe hat Spuren hinterlassen
Drucken
53

Walter Jung (Admin)Walter Jung (Admin)

Weitere Beiträge von Walter Jung (Admin)
Autor kontaktieren

Bitte Anmelden oder registrieren um Kommentare zu schreiben.

Ihr Name
Ihre e-Mailadresse
Betreff
Geben Sie Ihre Nachricht ein...
x