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Weinblütenwanderung ist ein voller Erfolg
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Weinblütenwanderung ist ein voller Erfolg

Artikel von Wilhelm Meyer 02.06.2022 Oeffentlicher Anzeiger

„Let's go Humberg“ hieß es am Samstag in Odernheim. Los ging's im Maxdorf, und das Ziel war die Aussichtsspitze des Humbergs, die mit ihren 282 Metern über dem Meeresspiegel ohnehin mit einer wunderbaren Fernsicht aufwartet.

Zuweilen ging wohl ein Blick kritisch zum Himmel. Der wollte sich nicht festlegen. Spannend blieb es bis zum Schluss, ob die ein oder andere Wolke sich nicht den Humberg ausgucken wollte. Doch ein angenehmeres Wanderwetter hätte man sich kaum wünschen können. Schon vor dem offiziellen Beginn der ersten Odernheimer Weinblütenwanderung am Startort „Im Maxdorf“, Ecke Äppelgraben um 13 Uhr tröpfelten Besucher ein. Um 13 Uhr dann häuften sich die Besucher, um danach wieder zu einem geringeren, aber steten Zulauf zu werden. Einladend war schon der Stand vorm Haus von Rita Wirth, wo man gegen einen Obolus von 7 Euro Startgeld sein Wanderbändchen aus den Händen von Ortsbürgermeister Achim Schick und dem Beigeordneten Rainer Hildenbrand erhielt. Erst damit waren die Besucher auch zum Erwerb von Getränken und Essen berechtigt. Einen ersten Leckerbissen kredenzten Gabi Theis und Gisela Euler. Das „Humberg-Feuer“, mit dem das Glas gefüllt wurde, das die Gäste auf ihre Wanderung bereithalten konnten, war keineswegs, wie der Name vermuten ließ, irgendetwas feurig Hochprozentiges. Mit Weißwein, Mineralwasser und einem Löffel Preißelbergelee erwies es sich als leichtes frisches Getränk, ideal zum Starten. Sonnenuntergang genießen Einen dicken Dank hatten die beiden für ihre Gastgeberin. Nicht nur hatte Rita Wirth ihre Garageneinfahrt dem Kultur- und Verkehrsverein für die Startstation zur Verfügung gestellt, sie half auch mit allem aus, was noch benötigt wurde. Von dort also ging es an den Start. Das Ziel war nicht neu. Dort schloss vor Jahren schon die klassische Odernheimer Weinwanderung mit einem offenen Ende. Und das werde, wie Gabi Theis noch einmal bestätigte, wohl auch jetzt so sein. Die Facebook-Seite des Vereins war da noch genauer: „Am Ende der Wanderung könnt ihr den Tag auf dem Aussichtspunkt Humberg ausklingen lassen und den Sonnenuntergang genießen.“ Dort oben schenkte der Kulturverein aus und bot Snacks, vor allem aber eben die Gelegenheit, an einem der schönsten Punkte des Ortes einen gelungenen Nachmittag ausklingen zu lassen. Mit dabei waren die Weingüter Grossarth, Disibodenberg und der Schmidtburger Hof in Weiler. Zudem bietet die Western Horse Ranch Bier, Schnäpse und Säfte, und der Verein Dorfleben stand mit Säften und Apfelwein von der Bannmühle sowie kleinen Köstlichkeiten für die Erfrischung bereit. Wasser freilich gab es an allen Ständen ebenfalls, und am Stand des Weinguts Disibodenberg sorgte der Turnverein für die Snacks. Schon in Sicht des Endpunktes war mit der Weinbar Q17.10 noch einmal eine kräftige Hürde zu nehmen.

Freilich wollten viele, die sie noch nicht vom Bad Sobernheimer Markt kennen, wissen, was es damit auf sich hat. Q17.10 ist die Abkürzung für Quartier 1710 das vermutete Baujahr des Gebäudes in Bad Sobernheim, wo Bernd Krziscik mit seiner Geschäftsführerin Lisa Marie Reichert, bekannt vom Weilerer Weingut, seine Weinstube entstehen lässt. Die erste Odernheimer Weinblütenwanderung war ein rundum gelungener Versuch und wohl nicht der letzte. Die Zahlen sprachen für sich. Am Start waren es gut 300 ausgegebene Bändchen gewesen und einige hatten sich den Weg auch erspart und sich ihr Bändchen gleich am Endpunkt geholt. „Wenn alle zufrieden sind, sind wir es auch“, fand die vor Kurzem neu gewählte Kultur- und Verkehrsvereinsvorsitzende Michaela Bachmann und sprach all den Helfern aus der Seele. Ein Blick in die Runde bestätigte ihre Einschätzung. Ein Ausklang, der zugleich das Ende einer Weinprobe war. Denn selbstverständlich konnte man oben auf dem Humberg neben Snacks und Gegrilltem den auf dem Weg entdeckten Wein seiner Wahl weiter genießen. Auch an kleine Gäste wurde gedacht, für Kinder gab es einen Malwettbewerb, der eifrig genutzt wurde. Weinberge und Orchideen Den Weg durch den Weinberg hatte der Kulturverein übrigens zur Gänze mit Leuchten abgesteckt, die noch am Morgen eingetroffen waren. Zur Sicherheit der Gäste, aber selbstverständlich auch als reizvolle Illumination eines der sicher schönsten Weinberge der Region. Und das nicht allein: Auch die Pracht der momentan blühenden Orchideen überzeugte manchen, der den Weg, der sich zu einem großen Teil mit dem Hildegard-Pilgerweg schneidet, erst neu kennengelernt hatte. wim

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