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Sternsinger mit offenen Armen begrüßt
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Sternsinger mit offenen Armen begrüßt

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 10.1.2022

In Odernheim ziehen seit dem Dreikönigstag Sternsinger in kleinen Gruppen zu den Häusern, um den Menschen ihren Segen zu bringen. Sie seien „trotz und gerade wegen Corona“ unterwegs, kündigte Stefan Hartmann an (wir berichteten). „Denn tatsächlich brauchen wir alle Mut und Zuversicht für die weiteren Herausforderungen“, die die Pandemie bringt, „Gottes Segen will und soll uns dabei begleiten und Mut zusprechen.“ Gut die Hälfte der Odernheimer Sternsingerkinder war am Dreikönigstag mit ihren Begleiterinnen an der Odernheimer Kirche erschienen. Dort startete mit einem kleinen Aussendungsgottesdienst das diesjährige Sternsingen. Die weitere Hälfte folgte am Freitag und zum Wochenende. Insgesamt sind es 23 Kinder mit 13 Begleiterinnen, die die Aufgabe übernommen haben, den Segen der Heiligen Drei Könige an jedes Odernheimer Haus zu bringen.

Schönes Zeichen trotz Pandemie

Dort werden sie „mit offenen Armen“ empfangen, so die Erfahrung von Stefan Hartmann und Renate Lahm, die auch in diesem Jahr dafür gesorgt haben, dass trotz der Corona-Pandemie die Odernheimer auf dieses schöne Zeichen zum Eingang des neuen Jahres nicht verzichten brauchen.

Auch Odernheimer, die im Rücken des Disibodenbergs leben, werden bedacht, wenn sie es wollen. Sie wollen und werden nicht vergessen, versprachen Hartmann und Lahm ihnen auf ihre dringende Anfrage.

Den Kindern, unter denen so manche zum ersten Mal dabei sind, machte Hartmann deutlich, wie wichtig und groß die Aufgabe ist, den Segen zu bringen. Er erinnerte an das Motto des diesjährigen Sternsingens „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Nicht überall in der Welt, ja nicht einmal für alle Kinder in unserem Land, sei es selbstverständlich, dass sie einen Arzt, eine Apotheke finden, die helfen, wenn sie krank sind.

Film zur Vorbereitung

Die meisten der Sternsinger hatten den diesjährigen Film zur Einführung schon gesehen, wussten also, wofür und für wen sie in diesem Jahr sammeln, für Kinder in der ganzen Welt. Gesundheitsprojekte in Afrika – Ghana, Ägypten und Südsudan – zeigten im Film, wo die Hilfe der Sternsinger ankommt und was sie bewirken soll. Das machten Mitarbeiter der Projekte deutlich und zeigten den deutschen Kindern, wo es an allen Ecken und Enden fehlt. Aber auch, wo bereits Hilfe angekommen ist, aber weiterhin noch nottut.

Nicht immer freilich können die Odernheimer zu Hause sein, wenn die Sternsinger kommen. Für sie hatten Hartmann und Lahm den Rat: „Sollten Sie nicht zu Hause sein oder die Gruppen verpasst haben, wenden Sie sich gern an uns und vereinbaren Sie einen gesonderten Termin.“

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