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Dach abdichten und neues Licht für die Halle
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Dach abdichten und neues Licht für die Halle

Artikel von Wilhelm Meyer 22.4.2021 Oeffentlicher Anzeiger

Dach abdichten und neues Licht für die Halle
Bauausschuss verschafft sich einen Überblick über notwendige Maßnahmen auf Friedhof und Spielplätzen

Die jüngste Ortsbegehung des Bauausschusses des Odernheimer Gemeinderats ist auf reges Interesse gestoßen. Zahlreiche Bürger nahmen den Hinweis im Mitteilungsblatt, dass interessierte Bürger willkommen seien, gern an. Auf der Tagesordnung standen die Gestaltung der Friedhofshalle und die Bepflanzung eines Rasenfelds auf dem Friedhof sowie die Sanierung der Spielplätze Maxdorf und in der Pauline-Mohr-Straße.
Fraglos sinnvoll erschien den Ausschussmitgliedern die Idee, den Weg vom Eingang des Friedhofs an der Lettweiler Straße in der Flucht bis zur Nordwestmauer zu verlängern und durch ein Tor mit der dahinter liegenden Fläche zu verbinden. Die gehört ebenfalls der Gemeinde. So werde auch die Zufahrt für die Mitarbeiter des Bauhofs erkennbar erleichtert. Ebenfalls möglich sei es, Geräte dort zwischenzulagern, berichtete Ortsbürgermeister Achim Schick. Nicht neu war die Idee Martina Blanks, mit einem Ruhewald die Vielfalt der Bestattungsmöglichkeiten auf dem Odernheimer Friedhof zu erweitern. Allerdings favorisiert der Bürgermeister für eine solche Erweiterung eher die Fläche zwischen dem Haupteingang an der Rehborner Straße und der Leichenhalle. Hier könnte man vielleicht auch auch die vorhandenen alten Bäume nutzten, sagte Vera Bachmann.
Ein Blick in die Leichenhalle selbst ließ den Charme der 1970er-Jahre deutlich werden. Darüber hinaus ist das Dach in die Jahre gekommen: Es regnet durch. Schick hatte Schreiner Ralf Herzog zu dem Ortstermin eingeladen. Seine Vorschläge, die Hallendecke mit Paneelen abzusenken, die Beleuchtung zu integrieren und mit zusätzlichen schräg angebrachten Lampen von den Seiten zu ergänzen, fand Zustimmung. Für einen einschneidenderen Eingriff, der die Glasbausteine an der Rückseite der Halle ersetzen könnte, dürfte der Gemeinde jedoch das Geld fehlen.
Auch Wünsche, die fünf Wasserschöpfstellen zu verändern, müssen zunächst hinten angestellt werden. Den Katalog, in dem schönere Schöpfstellen abgebildet und angeboten waren, konnte Gabi Theis unbesehen einpacken. Zwischen 1500 und 3000 Euro würden diese wohl auch praktischeren Exemplare pro Stück kosten, erklärte Achim Schick. Die alten Wasserhähne der Schöpfstellen allerdings wird man austauschen.
Zweite Station war der Spielplatz am Apfelgraben/Maxdorf. In zwei Schritten möchte Schick die Frage der Sanierung der Odernheimer Kinderspielplätze angehen. So möchte er den Abenteuerspielplatz Maxdorf vorziehen. Drei Punkte seien zu klären, betonte er: Da ist zum Einen das zum Teil steil abfallende Bachbett des Häuserbachs, das mit einem Zaun gesichert werden sollte. Weitere Spielgeräte würden den Spielplatz abwechslungsreicher und attraktiver machen, und ein oder zwei Sitzgarnituren könnte er ebenfalls vertragen, um für Familien auch längere Aufenthalte möglich zu machen.
Dem Charakter des Platzes würde, da waren sich die Ausschussmitglieder einig, ein Zaun optisch schaden. Attraktiv wäre es allerdings, an einer flacheren ungefährlichen Stelle den Zugang zum Häuserbach möglich zu machen.
Ein Abschnitt des Areals sollte auch für kleinere Kinder attraktiver werden. Die derzeitigen Spielgeräte sind eher für größere Kinder geeignet. Schick könnte sich eine Stelle in der Nähe des Eingangs vorstellen. Dazu müsste ein ehemals angelegter Weidentunnel weichen. Ebenfalls vorrangig für diese Zielgruppe wären die Sitzgarnituren für Eltern gedacht. Schließlich liegt der Spielplatz nicht zentral. Ein Besuch an dieser Stelle wäre kein Nebenher, da wäre eher an den Spielplatz am alten Kindergarten in der Staudernheimer Straße zu denken. Der Abenteuerspielplatz dürfte für die meisten Odernheimer Familien eher ein geplanter Besuch sein, vermutete Schick.
Denkbar wäre es auch, Spielgeräte umzusiedeln. Ganz ist der Gedanke noch nicht verschwunden, den Platz an der Pauline-Mohr-Straße zu dringend gesuchten Bauplätzen umzunutzen. Dann wäre ohnehin ein neuer Platz für diese Spielgeräte nötig.

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