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Vie­le ge­heim­nis­vol­le Or­te ent­de­cken
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Vie­le ge­heim­nis­vol­le Or­te ent­de­cken

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 8.2.2020

Los ging es mit einem Besuch des historischen Rathauses. Wo sich der Gemeinderat trifft und der Bürgermeister sein Dienstzimmer hat, ging es hoch in den Dachstuhl. Dort erfuhren die Kinder, wie die berühmte alte Glocke vom Disibodenberg angeschlagen wird. Nicht jeder Odernheimer hat das schon gesehen. Heute, erklärte Lahm, werden Uhr und Läutwerk von modernen Geräten betrieben. Den großen Kasten, in dem das alte Uhrwerk früher über Gestänge die Zeit anzeigte und für den dazugehörigen Glockenton sorgte, konnte man aber noch deutlich sehen. Jetzt ist er leer. Die Uhr hat einen Platz im Fenster unten im Treppenhaus gefunden. Da kann sie jeder sehen, auch ohne ins Gebälk klettern zu müssen.
Fast noch spannender, auf jeden Fall lustiger, fanden die Kinder das alte Klo des Rathauses. Von oben sieht man nicht viel. Doch draußen vor der Rückwand ist erkennbar, wie ein kleines Stück Wand hervorragt. Da also, einfach so in die Luft und dann auf die Erde, ging alles hin , was den Ratsherrn schwer im Magen lag.
Spannend war auch der Ausflug ins kleine Weinbaumuseum am Platz gegenüber. Kinder dürfen ja noch keinen Wein trinken, aber gebraucht wurden sie früher doch, schilderte Lahm. Und sogar die Kleinsten. Denn groß ist das Loch nicht, durch das man in die Fässer gelangte, um sie zu reinigen. Spaß machte auch das Rasseln und Klappern, das ehemals mit einem kleinen Windrad betrieben wurde, um die Vögel von den Trauben fernzuhalten. Zwar keinen Wein, aber einen Schluck Traubensaft hielt Anneliese Lahm für die Kinder bereit, die von den Entdeckungen durstig geworden waren.
Auf dem Rückweg ging es ins frühere Stadtgefängnis im Obertor, wo sich heute die Odernheimer Heimatforscher treffen. Das zu sehen, war der große Wunsch des kleinen Philipp. Als er da war, war seine Begeisterung fast noch größer als er dort Stiche vom Wittelsbacher Schlösschen sah. Da wohnt Klara, die ebenfalls zur Gruppe gehört. Und am Schlösschen führte der Weg zurück. Mit Klaras Eltern ist ausgemacht, dass man sich dieses historische Gebäude auch einmal von innen ansehen darf. wim
 

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