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Das Potenzial für einen Dorfladen ist da
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Das Potenzial für einen Dorfladen ist da

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 9.5.2019

Das Potenzial für einen Dorfladen ist da

27 Odernheimer gründen Verein – Wirtschaftlichkeit problematisch – Mehr Mitglieder nötig

Mit der Gründung eines Vereins haben die Odernheimer am Dienstagabend einen notwendigen Schritt auf dem Weg zu einem eigenen Dorfladen getan. Allerdings steht noch die Bestätigung der Aufsichts- und Dienstleitungsdirektion (ADD) aus.

Vorher hatte der Odernheimer Gemeinderat in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Dorfladen mithilfe der Landesagentur M.Punkt RLP analysieren lassen, ob sich ein Dorfladen für eine Grundversorgung in der Gemeinde rechnet. „Das Potenzial dazu ist da“, lautete die Prognose des Dorfplaners Markus Dietzens. Von einem „ausgeprägten Bedarf in der Bevölkerung“ war die Rede. Die Verdienstaussichten für einen privaten Betreiber wurden allerdings weniger attraktiv bewertet. Nach diesem Ergebnis fand sich im Gemeinderat keine Mehrheit, einen Dorfladen zu forcieren. Dies sah der Arbeitskreis anders.

Grund für die Differenzen waren nicht zuletzt unterschiedliche Vorstellungen für die Nutzung der gemeindeeigenen Räume der ehemaligen Volksbank. Der Arbeitskreis, der auf die Einrichtung eines die Grundversorgung sichernden Dorfmittelpunktes hinarbeiten will, hatte sie von Anfang an als Geschäftsräume im Auge. In der jüngsten Ratssitzung wurde ein Entgegenkommen in Sachen Miete bei einer Überlassung der Räume für einen Laden signalisiert.

Der spätestens dort entscheidend neue Wind in den Segeln des Arbeitskreises hat sich nun in der Gründung eines wirtschaftlichen Vereins realisiert. Das Interesse der Odernheimer war groß. Nach der Versammlung traten 27 Bürger als Gründungsmitglieder ein. Unter den fast 50 Besuchern waren auch einige aus benachbarten Dörfern wie Winterbach, Ippenschied oder Merxheim, die sich mit dem selben Thema beschäftigen. Dennoch blieb angesichts der Größe der Gemeinde zum Schluss die Frage, wie es gelingen kann, mehr Odernheimer für das Ladenprojekt zu gewinnen. Zumindest die zahlreichen Bürger, die in den nächsten Jahren in ihrer Mobilität eingeschränkt werden, müssten doch brennend interessiert sein, meinte eines der neuen Mitglieder.

Werbung wird man machen müssen, war sich der neue Vorstand einig – beispielsweise beim bereits zum dritten Mal von der Initiative organisierten Dorfmarkt. Neben den Marktständen sollen wieder Kaffee und Kuchen, Grillwürstchen, der Waffelstand der Jugendlichen und das geöffnete Weinmuseum für ein lebendiges Treiben sorgen. Neu wird eine Pflanzentauschbörse sein, bei der jeder nicht benötigte Jungpflanzen oder auch Stauden mitbringen und tauschen kann.

Der Beitrag für die Mitgliedschaft im Dorfladenverein beträgt 24 Euro im Jahr.

Der erste Vorstand

Zum Vorsitzenden des Odernheimer Dorfladenvereins wurde Dieter Gründonner gewählt, zur Stellvertreterin Kerstin Mengewein. Schriftführer ist Stefan Hartmann, Ulrich Brosch führt die Kasse. Hinzu kommen Vera Bachmann, Wilhelm Meyer, Marlene Jänsch und Martina Blank als Beisitzer. 

 

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