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Das Neubaugebiet spült Geld in die Kasse
Walter Jung (Admin)
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Das Neubaugebiet spült Geld in die Kasse

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 20.3.2019

Das Neubaugebiet spült Geld in die Kasse

Odernheims Ortsbürgermeister freut sich nach 15 Jahren über positiven Abschluss – Etat bei zwei Neinstimmen angenommen

Nach 15 Jahren mit Defiziten konnte Odernheims Ortsbürgermeister Achim Schick bei der Vorstellung des neuen Doppelhaushalts von einer Trendwende 2017 berichten. Denn der Jahresabschluss weist ein kleines Plus von 86 400 Euro aus. Erhebliche Mehrerträge aus Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer hatten diese Verbesserung zur Folge. Und auch für 2018 erwartet VG-Sachbearbeiter Matthias Manstein ein deutlich besseres Ergebnis. Der Nachtrag zum Etat hatte einen Fehlbetrag in Höhe von 222 400 Euro für die Erweiterung des Neubaugebietes „Am Lettweilerweg“ ausgewiesen. Dieses Minus werde aber geringer ausfallen.

Einig waren sich die Sprecher ihrer Fraktionen, Hans-Jörg Lenhoff für die SPD, Gabi Theis für die CDU und Dieter Gründonner von der Liste Zukunftsfähiges Odernheim, dass Manstein vorzügliche Arbeit geleistet habe. Nach Jahren äußerst konservativer Herangehensweise sah Achim Schick auch frischeren Wind. Verbandsbürgermeister Rolf Kehl erinnerte daran, dass die Gemeinde noch etwa 800 000 Euro an Kassenkrediten abzahlen müsse. Doch auch darauf warf der Entwurf für den Doppeletat 2019/2020 ein helles Licht. Das Hauptgewicht der Investitionen der Gemeinde nämlich liegt in der geplanten Erweiterung des Baugebiets „Lettweilerweg“ – und der boomende Verkauf führt zu Einnahmen für die Gemeinde. Aus der Erschließungsmaßnahme werde sich ein Überschuss von 102 700 Euro ergeben. Der wiederum dient zur Finanzierung weiterer Maßnahmen. Ein Defibrillator, Geräte für die Kinderspielplätze und ein Abflammgerät für den Friedhof sollen angeschafft werden. Auch der Zuschuss an den TV Odernheim zum Erhalt der Turnhalle und die Befestigung des Parkplatzes vor dem alten Raiffeisengebäude gehören zu den Investitionsmaßnahmen. Rund 33 000 Euro sind veranschlagt. Den größten Posten nimmt allerdings die Sanierung der Außenanlage der Kindertagesstätte in Anspruch. 60 000 Euro wurden hierfür zunächst einmal angesetzt.

Zustimmung erfuhren die vorgesehenen Schritte für die nächsten beiden Jahre von allen Fraktionen. Der Gesamtplan jedoch wurde von Dieter Gründonner und Marlene Jänsch abgelehnt. Den Anstrengungen durch die Erweiterung des Neubaugebietes im Außenbereich der Gemeinde stehe, so die Position der beiden, keine adäquate Investition in der Innenentwicklung gegenüber. Impulse forderten sie vor allem für das Gebäude der ehemaligen Volksbankfiliale. Ihr darauf zielender Antrag, ein Sanierungskonzept vorzulegen, wurde angesichts der zuvor schon mit gut 600 000 Euro errechneten Kosten für eine Gebäudesanierung abgelehnt.

Frischen Wind erfuhren hingegen die Bemühungen der Arbeitsgruppe Dorfladen. Wenn man die alten Räume der Volksbank für den Betrieb eines Ladens nutzen würde, umschrieb Michael Schatto (CDU) die Situation, sei ja im Prinzip weiter alles beim Alten. Da seien die unteren Räume vermietet wie ehedem.

Noch offen ist allerdings die Entsorgung des Taubenkots unter dem Dach. Die Mittel hierfür wurden aus 2018 übertragen. Der frische Wind ist auch in der Absichtserklärung des Arbeitskreises begründet, einen wirtschaftlichen Verein zu gründen und den Laden so zu betreiben. Auf ein Engagement in dieser Form könne man sich einlassen, war die Ratsmeinung. So könne man den Trägern bei der Miete entgegenkommen.

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