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Dorfplatz soll mehr als nur ein Parkplatz sein
Walter Jung (Admin)
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Dorfplatz soll mehr als nur ein Parkplatz sein

Artikel von Wilhelm Meyer - Oeffentlicher Anzeiger 25.9.2018

 

 Einkaufen im Dorf – unter diesem Untertitel richtet der Arbeitskreis Dorfladen am Samstag, 1. September, den Odernheimer Dorfmarkt aus. Von 14 bis 18 Uhr bieten lokale und regionale Anbieter auf dem Dorfplatz hinter dem Rathaus ihre Waren zum Verkauf an. Obst, Gemüse, Wurstwaren, Säfte, Honig, Marmelade und vieles mehr soll direkt im Dorf eingekauft werden können. Darüber hinaus soll es auch Stände mit Blumen, Büchern, Schmuck und Kleidung geben.

Zu ihrem jüngsten Treffen konnte die Arbeitsgruppe Dorfladen, die sich um die Wiedereröffnung einer Einkaufsmöglichkeit für eine Grundversorgung im Ort bemüht, zwei neue Mitstreiter begrüßen. Und nicht nur das: Kerstin und Marcel Mengewein werden, von Beginn der Saison im nächsten Jahr mit einem Angebot an selbst gezogenem Biogemüse aufwarten. So ist es mit Hans Pfeffer, dem Betreiber der Bannmühle, vereinbart.

Vor allem wollen die beiden mit Gemüsekisten arbeiten. In diesen sollen je nach Jahreszeit mindestens sieben unterschiedliche Salate und Gemüsesorten vertreten sein. Ihre Hoffnung ist es, dass die Odernheimer ein solches örtliches Angebot annehmen. Zunächst jedoch werden sie gemeinsam mit Thomas Häny an einem Stand auf dem Markt vertreten sein, auf dem derzeit noch Biogemüse eines anderen Anbieters aus der Region angeboten wird.

Doch nicht allein um die materielle Versorgung im Ort geht es den Menschen des Arbeitskreises. Was alles mit dem Verlust des Dorfladens ebenso verloren gegangen ist, haben sie ebenfalls im Blick. Mit dem Dorfladen ist ein wichtiger Treffpunkt, eine Nachrichtenbörse und Ort der Identifikation weggefallen.

Daher soll es beim Odernheimer Dorfmarkt, wenn das Wetter mitspielt, auf dem Platz hinter den Räumen der ehemaligen Volksbank im „Dorfplatzcafé“ Kaffee und Kuchen geben. Nicht weniger gesellig dürfte es in und vor dem Weinbaumuseum der rüstigen Rentner zugehen. Das wird seine Pforten geöffnet haben und mit einem kleinen Weinstand auch sensorisch auf den Weinbau in Odernheim einstimmen.

Der Arbeitskreis will ein Zeichen setzen. Auch, dass die Odernheimer auf den Dorfmarkt kommen und zeigen, dass ihnen der Verlust der Infrastruktur nicht gleichgültig ist. Ein Indiz sei das Interesse an der Machbarkeitsstudie für die Neueinrichtung eines Dorfladens, sind sich die Verantwortlichen sicher.

Neben den Angeboten an Obst, Gemüse, Wurst- und Teigwaren, Schmuck des Odernheimer Silberlingladens und Fotodokumentationen zum Disibodenberg, wird auch ein Stand zum neuen, zunächst auf Probe in den Räumen der ehemaligen Volksbank untergebrachten Odernheimer Pilgerbüro mitmachen und über dessen geplante Tätigkeiten informieren.

Nicht erst beim Ortstermin auf dem Dorfplatz wurde den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Dorfladen schmerzlich bewusst, dass es auch um die sinnvolle Nutzung des mit viel Geld der Dorferneuerung eingerichteten Platzes gehen muss. „Odernheims teuerster Parkplatz“ hätte ein besseres Schicksal verdient, sind sich alle einig.

Das Pilgerbüro in den Volksbankräumen könnte einen ersten Ansatz dazu bieten. Ein Café an einigen Tagen im Monat, ein Dorfplatztreff, könnte das unterstützen. Noch ist offen, was sich ergeben wird. Ein Anstoß für den Gemeinderat und die Gemeindeführung könnte es auch werden. Schließlich muss in nächster Zeit über das weitere Schicksal des Gebäudes neben dem Rathaus entschieden werden, merkt Dieter Gründonner an. Diese Entscheidung werde auch das Schicksal des Dorfplatzes beeinflussen. „Keiner im Rat will den Dorfplatz als Parkplatz verewigt sehen“, hofft Gründonner. Nur, solange es keine Alternative gebe, werde man niemanden am Parken hindern wollen.

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