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Walter Jung (Admin)
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Odernheimer kämpfen um einen Dorfladen

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 3. März 2018

Martina Blank, eine der Initiatorinnen des Arbeitskreises, hatte schon im Januar 2017 Kontakt zu „M.Punkt RLP“ geknüpft. Die Beratungsagentur unterstützt Gemeinden in Fragen der Grundversorgung und darüber hinaus mit Förderung des Landes. Das fand Zustimmung im Gemeinderat. Der beschloss, die nötigen Mittel bereitzustellen und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben.

Wesentlicher Bestandteil der Studie war ein Fragebogen. An alle Haushalte verteilt, sollte er als Grundlage der Analyse für die Marktchancen eines Unternehmens dienen. Jetzt befasste sich die Arbeitsgruppe mit dem Ergebnis: Gut war die Resonanz der Odernheimer. Mit 288 von 780 ausgefüllten Fragebogen habe man eine gute Rücklaufquote. „Bezieht man die Ortsgröße ein, kann von einem ausgeprägten Bedarf in der Bevölkerung nach einer Verbesserung des örtlichen Angebots gesprochen werden“, sagte Auswerter Markus Dietzen.

Dietzen unterstrich aber, dass wohl eine materielle Unterstützung für ein solches Projekt notwendig sei. „Generell sind die vorliegenden Verdienstaussichten für einen privaten Betreiber als weniger attraktiv zu bewerten – besonders wenn man das erforderliche Engagement gegenüberstellt“, erläuterte er. Gefragt sei also eher ein bürgerschaftliches Modell.

So seien die Fragen zu klären, ob es Personen im Ort gebe, die das Projekt langfristig federführend und mit dem erforderlichen Engagement umsetzen möchten und inwieweit die Gemeinde sich einbringen wolle. Einen Anhaltspunkt gab der Fragebogen: 56 Haushalte in Odernheim signalisierten ihre Bereitschaft, sich ehrenamtlich einzubringen. Diese Helfer in die weitere Entwicklung einzuschließen, müsse der nächste Schritt sein, stellten die Mitglieder des Arbeitskreises nun fest. Denn wer helfen wolle, das lasse sich aus dem anonymen Fragebogen eben nicht entnehmen.

Ein bürgerschaftliches Modell würde auch die Mehrheit des Arbeitskreises bevorzugen. Selbst wenn ein Ort von der Größe Odernheims einen Laden tragen könne, stehe die Befürchtung im Raum, dass er von einem Privatbetreiber zu leicht wieder fallen gelassen werde. Als Nächstes sollen die Ergebnisse des Fragebogens in der Gemeinde vorgestellt werden. Erst dann werde man ermessen können, auf welche Hilfe man zählen könne, sagte Blank. wim

Oeffentlicher Anzeiger (West) vom Samstag, 3. März 2018, Seite 25 

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