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Walter Jung (Admin)
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Den Disibodenberg nicht isoliert betrachten

Interview von Wilhelm Meyer mit Luise von Racknitz - Oeffentlicher Anzeiger 24.1.2018

 Die Meinungen zur Vermarktung der Region und Hildegards von Bingen gehen, wie auch jüngst im Bad Sobernheimer VG-Rat, weit auseinander. Unbestritten ist, dass der Disibodenberg ein Zentrum für alle künftigen Aktionen ist. Doch während die einen den „Dornröschenschlaf am Disibodenberg“ beklagen, finden andere, so etwa Jörg Maschtowski, das Angebot – so wie es ist – gut. Denn der Disibodenberg könnte gerade durch eine zu starke Vermarktung den Charme verlieren, der ihn für die meisten seiner Besucher anziehend macht. Der „Oeffentliche“ sprach mit Luise von Racknitz, der Vorsitzenden der Scivias-Stiftung für die Ruine auf dem Disibodenberg.

Frau von Racknitz, wie sehen Sie die Zukunft des Berges als Tourismusmagnet?

Mit der Eröffnung des Hildegardweges hat der Disibodenberg in diesem Jahr ja schon einiges an Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Zu einem Ort des Massentourismus ist er deswegen aber noch lange nicht geworden. Wir freuen uns über die Aufmerksamkeit, vor allem aber über die Wertschätzung, die der Disibodenberg als Zentrum des Weges dadurch erfährt. Aber von den pilgerwandernden Besuchermassen sind wir noch ein gutes Stück entfernt.

Wäre man denn gewappnet, wenn Massen kämen?

Gewappnet ist da wohl das falsche Wort. Wir müssen vielmehr flexibel sein. Wir haben in der Region nicht die Infrastruktur für Massentourismus, und das wird sich so schnell nicht ändern. Der Hildegardweg war ein guter Schritt, das „Land der Hildegard“ ist ein weiterer. Im Internet und als Veranstaltungsheft sind da alle Termine in Sachen Hildegard aufgeführt. Und der Disibodenberg ist keineswegs unter „ferner liefen“. Dort und selbstverständlich auf der eigenen Scivias-Internetseite können sie sehen, wie umfangreich und vielfältig das Angebot der Stiftung über das Jahr ist.

Das wäre?

Das beginnt mit den offenen Führungen, geht über Themenführungen und Workshops bis hin zu unserem Hildegardmarkt am Tag des offenen Denkmals. Erstaunlich ist auch, wie beliebt die Fackelwanderungen an Winterabenden geworden sind. Wir können sicher keinen Hildegardboom aus den Ärmel zaubern, aber versuchen, mit geringen Mitteln ein attraktives Programm zu gestalten.

Und das wird angenommen?

Allerdings. Ulrike Lindemann koordiniert die Angebote und hat den Überblick. Die Besucherzahlen steigen. Es scheint ganz, dass der Pilgerwanderweg richtig ist.

Fließen denn auch die Einnahmen entsprechend?

Wir haben mit der großen Hilfe von Ulrike Lindemann mittlerweile immerhin an Wochenenden von Freitag bis Sonntag eine feste Kassenbesetzung und damit auch eine Betreuung der Gäste. Gruppen können ohnehin ganzwöchig Führungen buchen und werden nach Wunsch betreut. Für Einzelbesucher bleibt unter der Woche der freiwillige Beitrag in die Box, der aber doch eher spärlich ausfällt.

Lesen Sie das ganze Interview im Oeffentlichen Anzeiger vom 24.1.2018
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